Regeln zur Pflege der Sand-Plätze

Regel 1: Löcher und Unebenheiten sofort schließen und glätten!
Beim Spielen kommt es immer wieder vor, dass Löcher und Unebenheiten entstehen. Bitte tretet diese sofort zu, und zwar entgegen der Richtung des Aushubs, und glättet sie mit der Schuhsohle. Gerade am Beginn der Saison, wenn dem Boden noch die letzte Festigkeit fehlt, ist es vor dem Abziehen eventuell auch notwendig, entstandene Löcher mit dem Scharrierholz zuzuziehen und festzuklopfen. Zieht man gleich mit dem Schleppnetz drüber, ohne vorhandene Löcher zu schließen bzw. zuzutreten, würde das ausgetretene Material verteilt, aber das Loch wäre immer noch vorhanden.

Regel 2: Richtig kehren!
Wichtig ist, dass Ihr den Tennisplatz nach Spielende komplett abzieht, d. h. bis zur Platzgrenze und nicht nur das Spielfeld. Andernfalls bleiben Unebenheiten zurück und an den Rändern wächst Moos und Gras. Sollten sich im Schleppnetz außer Sand auch Äste, Laub, Steinchen oder andere Fremdkörper ansammeln, sind diese sofort zu entfernen, da sie ansonsten beim weiteren Abziehen Riefen auf dem Spielfeld hinterlassen können. Nur wenn das Schleppnetz komplett aufliegt ohne Fremdkörper, bekommt man eine glatte, saubere Platzoberfläche.
Nach dem Abziehen (und vor dem evtl. anschließenden Wässern) sind die Linien inkl. Doppelseitenlinien zu fegen.

Regel 3: Nur mit Tennisschuhen!
Bitte betretet die Tennisplätze ausschließlich mit Tennisschuhen, da nur diese mit einem platzschonenden, innenliegenden Profil ausgestattet sind. Auch gute und teure Sportschuhe beschädigen unsere Plätze, wenn sie nicht dieses besondere Profil aufweisen.

Regel 4: Platz sauber halten!
Vor dem Spielbeginn bitte den Tennisplatz von Ästen, Blättern und sonstigem Unrat befreien. Macht Ihr das nicht, kann im Spiel nicht nur der Tennisball verspringen. Es vermischt sich zudem der Unrat mit dem Ziegelmehl, wodurch die gewünschte Festigkeit des Platzes beeinträchtigt werden kann und der Ball nicht mehr richtig abspringt.

Regel 5: Zu trocken ist zu trocken!
Bei trockenem Boden ist vor Spielbeginn und nach Spielende (nach dem Abziehen und Fegen der Linien) der gesamte Tennisplatz bis zur Platzgrenze zu bewässern. Bei besonders heißer Witterung kann es Sinn machen, dies auch in einer Satzpause zu tun.
Beim Spielen auf zu trockenen Plätzen löst sich das Material bis zu 5 cm Tiefe, es kommt keine Bindung mehr zustande und kurze Zeit später spielen wir in einem Sandbunker.

Regel 6: Zu nass ist zu nass!
Das Spielen auf zu nassen Plätzen richtet große Schäden an. Wann ein Platz zu nass ist, könnt Ihr schnell und einfach selbst feststellen.
Der Platz ist zu nass
- wenn sich Pfützen auf dem Platz gebildet haben,
- wenn beim Gehen Fußabdrücke im Untergrund hinterlassen werden (auch wenn dies nur stellenweise der Fall ist),
- wenn der Untergrund beim Begehen nachgibt).
Nach einem Regenguss bitte niemals versuchen, Wasserpfützen oder Wasserlachen mit dem Schleppnetz zu beseitigen. Hierdurch wird die obere Grandschicht mit abgetragen und es entstehen Vertiefungen, vor allem an den Grundlinien. Also: Bitte abwarten, auch wenn es Euch nach einem starken Regenguss noch so in den Fingern juckt!!!

Übrigens: Vom Vorstand gesperrte Plätze dürfen nicht betreten und erst recht nicht bespielt werden!

Regel 7: Ordnung muss sein!
Bitte sorgt letztlich auch für Ordnung. Schleppnetze und Linienbesen gehören an ihren angestammten Platz zurück. Nehmt bitte Gläser, Getränkeflaschen usw. wieder mit. Abfall ist in die dafür vorgesehenen Behälter zu werfen.

Solltet Ihr Beschädigungen an den Plätzen oder der Ausstattung feststellen, die Ihr nicht selber beheben könnt, informiert bitte den Vorstand.
Darüber hinaus möchten wir Euch bitten, einen entsprechenden Kommentar im Platzbelegungsbuch zu hinterlassen, sollte Ihr einmal einen Platz vorfinden, bei dem die Pflegeregeln nicht eingehalten wurden.

Grundsätzlich gilt die einfache Regel:
„Bitte die Plätze immer so verlassen, wie man sie selbst gerne vorfinden möchte."

Euer Vorstand